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Region Hannover: steigender Bedarf an Schulplätzen im Bereich Pflege, Gesundheit und Sozialpädagogik

Alice-Salomon-Schule wird erweitert (Foto: pexels-fr3nks-287227)

Regionsversammlung beschließt neue Räume für Alice-Salomon-Schule.

Hannover. Die Region Hannover erweitert die Raumkapazitäten der Alice-Salomon-Schule, um den steigenden Bedarf an Schulplätzen im Bereich Pflege, Gesundheit und Sozialpädagogik zu decken. Das hat die Regionsversammlung am Dienstag beschlossen. Damit stehen der BBS künftig Räumlichkeiten an der Freundallee 9A in der Landeshauptstadt zur Verfügung. Es ist neben dem Hauptstandort in der Kirchröder Straße 13 und der Außenstelle an der Herrenhäuser Straße 10 der dritte Standort der Schule.

Mit der Anmietung einer Gesamtfläche von 4.300 Quadratmetern reagiert die Region Hannover auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Schulplätzen in gesellschaftlich essenziellen Berufsfeldern im Bereich der Pflege, Gesundheit und Sozialpädagogik. 500 Schüler*innen können am neuen Standort beschult werden. Die Alice-Salomon-Schule, die derzeit mit 3.612 Schüler*innen die größte Berufsbildende Schule ihrer Art in Deutschland ist, kann damit ihr Bildungsangebot weiter ausbauen. So soll das Berufliche Gymnasium mit seinen Schwerpunkten Gesundheitspflege bzw. Sozialpädagogik in die neuen Räumlichkeiten verlagert werden, um Platz für die dringend benötigte Erweiterung der Ausbildungsgänge im Bereich der Erzieher*innenausbildung zu schaffen.

„Wir brauchen in Zeiten des Fachkräftemangels pragmatische Lösungen, um Fachkräfte in unserer Region auszubilden. Mit der geplanten Anmietung sichern wir die schulische Ausbildung in zentralen Berufsfeldern. Die Alice-Salomon-Schule leistet hervorragende Arbeit und sorgt dafür, dass die Menschen hier in der Region Hannover auch künftig eine gute Versorgung im Bereich der Pflegeberufe bekommen“, sagt Regionspräsident Steffen Krach.

Das Gebäude wird angemietet, für die schulische Nutzung umgebaut und soll zum Schuljahresbeginn 2025/26 zur Verfügung stehen.

Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz hebt hervor: „Berufsschulen brauchen in der Zukunft moderne Lernbedingungen und flexible Raumkonzepte. In diesem Gebäude können wir das umsetzen. Es liegt zentral und ist sehr gut mit der ÜSTRA erreichbar. Von den neuen Räumlichkeiten bis zum Hauptstandort sind es nur wenige Minuten.“